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Honfleur, Trouville-sur-Mer, Deauville, Caen und Mont St. Michel bis Saint-Malo – Tag 4 von Frankreich, einmal rundherum

Ein Gastbeitrag von Dieter Makowski

Los ging es heute im Département Calvados in der Region Basse-Normandie mit einem frühmorgendlichen Bummel durch das nahezu noch verschlafene Honfleur bei noch bedecktem Himmel und kalten (gefühlten sau-kalten) 0°C. Das inzwischen so namhafte Städtchen an der Côte Fleuries mit seinen gerade mal 8.000 Einwohnern entschädigt aber sofort und im wahrsten Sinne „Atem raubend“ mit jedem Blick und jeder Minute. Beeindruckend! Impressionistisch! Hier malten unter anderem schon so berühmte Maler wie Boudin, Claude Monet und Pissarro.

Ganz besonders ist auch die wahrlich einzigartige alte Holzkirche St.-Catherine, so etwas hat man wirklich kaum woanders gesehen. Sie liegt mitten in einer insgesamt zauberhaften Altstadt mit Fotomotiven auf jedem Schritt und Tritt. Und zur Stärkung und Einkehr hat man ebenfalls die Qual der Wahl.

Honfleur, Alter Hafen

Alter Hafen in Honfleur

Der Glockenturm der Holzkirche Sainte-Catherine in Honfleur

Der Glockenturm der Holzkirche Sainte-Catherine in Honfleur

Honfleur, die Holzkirche Sainte-Catherine

Honfleur, die Holzkirche Sainte-Catherine

Die rückwärtige Ansicht der Holzkirche Sainte-Catherine

Die rückwärtige Ansicht der Holzkirche Sainte-Catherine

Restaurants laden zur Einkehr ein in den Straßen von Honfleur

Restaurants laden zur Einkehr ein in den Straßen von Honfleur

Hübsche Häuser in Honfleur

Hübsche Häuser in Honfleur

Honfleur, Straßenzug mit hübscher Häuserfront

Honfleur, Straßenzug mit malerischer Häuserfront

Man kann sich kaum losreißen, doch auf dem gesteckten Reiseplan ist nun das Seebad-Zwillingspaar Trouville-Deauville vorgesehen, gerade mal 15 km entfernt. Trouville-sur-Mer ein historischer Fischerort mit etwa 5.000 Einwohnern und vis-à-vis das auf dem Reißbrett konzipierte mondäne Seebad Deauville (4.000 Einwohner), bekannt neben Regatten für sein Hippodrom und Polosport, beide Städtchen locken zudem jeweils mit einem Spielcasino. Und man glaubt es kaum: Zum ersten Mal belohnt Petrus meine nun bereits gut 1.000 km weite Frankreichtour am vierten Tag mit einem richtig anhaltenden Stück Sonnenschein!

Brücke zwischen Trouville-sur-Mer und Deauville

Blick von der Brücke zwischen Trouville-sur-Mer und Deauville

Straße in Trouville-sur-Mer

Straße in Trouville-sur-Mer

Rathaus von Trouville-sur-Mer

Das Rathaus von Trouville-sur-Mer

Spielcasino von Trouville-sur-Mer

Das Spielcasino von Trouville-sur-Mer

Blick über den Hafen auf das Casino von Trouville-sur-Mer

Blick über den Hafen auf das Casino von Trouville-sur-Mer

Deauville, die Hafeneinfahrt

Deauville, die Hafeneinfahrt

Hafen von Deauville

Der Hafen von Deauville

Deauville, Haus am Fischmarkt

Deauville, Hübsches Haus am Fischmarkt

Es ist inzwischen fast Mittagszeit und 8°C und es geht weiter nach Caen. Dort möchte ich mir unbedingt das Grab von Wilhelm dem (normannischen England-)Eroberer anschauen, vielen vertraut und verbunden mit der Jahreszahl 1066, zumeist aus dem Englischunterricht: William the Conqueror, en français Guillaume le Conquérant.

Von Deauville sind es bis zur nächsten Tages-Halbetappe Caen etwa 50 km. Caen ist kulturelle Metropole der Basse-Normandie mit etwas über 100.000 Einwohnern, liegt im Departement Calvados, und war im 2. Weltkrieg schwer umkämpft. Hier diente 1944 die Abbaye aux Hommes, in der Wilhelm der Eroberer auf seinen Wunsch hin beigesetzt wurde, der geschundenen Zivilbevölkerung einen Monat lang als Zufluchtsort.

Befestigungsanlagen des Château von Caen

Befestigungsanlagen des Château von Caen

Caen, Tor zum Château

Toranlage zum Château von Caen

Heutiges Rathaus von Caen

Das heutige Rathaus von Caen, früher war dies noch Teil der Abbaye aux Hommes

Caen, Abbaye aux Hommes

Caen, Abbaye aux Hommes

Die Abteikirche der Abbaye aux Hommes

Die Abteikirche der Abbaye aux Hommes

Und nach dem Grabbesuch bei Guillaume-William-Wilhelm als einem ganz persönlichen Rundreise-Highlight stand nun zum Ausklang des vierten Tourtages direkt noch ein weiterer Top-Höhepunkt an: Der Mont St. Michel, circa 100 km von Caen gelegen.

Anfahrt zum Mont Saint Michel

Anfahrt zum Mont Saint Michel

Blick über den Damm zum Mont Saint Michel

Blick über den Damm zum Mont Saint Michel

Mont Saint Michel

Mont Saint Michel

Danach ging es nur noch schnell ins Hotel nach Saint-Malo, rund 40 km vom Mont St. Michel entfernt, und zwar in ein erst jüngst eröffnetes 3-Sterne-Hotel von Ibis Style, fußläufig zur malerischen Hafenstadt und zum dortigen Stärkungs-Abendmenü. Mehr zu Saint-Malo folgt dann morgen.

Stimmungsvolles Restaurant beim Abendessen in Saint-Malo

Stimmungsvolles Restaurant beim Abendessen in Saint-Malo